ATI stellt Mobility RADEON X800 und X300 vor

Mit dem X800 und X300 erweitert ATI seine Mobility RADEON-Grafikchip-Familie mit PCI-Express-Interface. Der Hersteller adressiert mit diesen beiden Varianten den Desktop-Replacement- und den Mainstream-Bereich.

Der Mobility RADEON X800 verfügt über einen 256 Bit breiten Speicherbus für bis zu 256 MByte GDDR3-Speicher. Dagegen muss sich der X300 mit einem 64-Bit-Interface und maximal 64 MByte DDR-SDRAM begnügen. Für die nötige 3D-Performance sorgen bei dem X800-Topmodell insgesamt . Die Mainstream-Variante arbeitet mit vier Pixel-Pipelines und zwei Vertex-Shadern.

X800: 12 parallele Pixel-Pipelines und sechs programmierbare Vertex-Shader bringt der Grafikchip für Notebooks mit. Quelle: ATI

Weitere Features des X800 sind Smartshader HD, Smoothvision HD, Hyper Z HD und Videoshader HD. Zusätzlich ermöglicht das 3Dc-Kompressionsverfahren eine effizientere Nutzung des Grafikspeichers. Dagegen besitzt der X300 nur Smartshader 2.1 und Smoothvision 2.0. Zusätzlich implementierte der Hersteller in beiden Grafikchips die Powerplay-5.0- und die so genannte HyperMemory-Technologie. Letztere soll durch dynamische Nutzung des Systemspeichers über das PCI-Express-Interface die Größe des lokalen Grafikspeichers reduzieren helfen. Hersteller können damit Kosten sparen, indem sie weniger Grafikspeicher verbauen. HyperMemory soll effektiver sein als das SharedMemory-Prinzip, das auch Systemspeicher für die Grafiklösung abzweigt.

Laut ATI sind der X800- und der X300-Mobile-RADEON-Grafikchip in unterschiedlichen Formfaktoren wie Multi-Chip-Module (MCM) oder ATI-AXIOM-Grafikmodul ab Dezember 2004 erhältlich. NVIDIA hatte Anfang des Monats mit dem GeForce GO 6800 ebenfalls eine Grafiklösung für mobile Geräte vorgestellt, wir berichteten. (hal)

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