ATI Catalyst 3.8 bietet Übertaktungs-Feature

Der Universaltreiber Catalyst 3.8 ist für ATI nicht weniger als das bedeutendste Software-Release in der Firmengeschichte. Der Treiber für die Radeon-Familie bringt mit "Overdrive" ein Feature zum Übertakten mit.

Das Übertakten über den Treiber ist in der Grafikkartenwelt nichts Neues, ATI verspricht aber, dass die GPU dank der Overdrive-Technologie nicht den Hitzetod stirbt. Trotz der universellen Einsetzbarkeit des Treibers: Overdrive funktioniert laut ATI nur mit dem neuesten Modellen der Radeon-Familie, der Radeon 9800 XT. Das Übertakten selbst regelt dann der Treiber, indem er über die Temperaturmessung das Maximum auslotet und notfalls die Taktfrequenz zurückfährt. Letzteres aber nicht unter die Werkseinstellungen.

In engem Zusammenhang steht VPU Recover, ein weiteres neues Feature des Treibers. Über das Software-Tool soll es möglich sein, nach einem Hänger die Grafik-Hardware wieder zum Laufen zu bekommen. Der Treiber kann dabei feststellen, ob die Hardware auf Befehle reagiert und löst bei Hängern einen Reset aus. Zumindest ein Neustart des Systems sollte sich damit verhindern lassen, glaubt ATI. Im besseren Fall soll sogar die Applikation weiterlaufen. Zusätzlich gibt VPU Recover Fehlerberichte aus, die - dem Problembericht in Windows vergleichbar - per Web an ATI geschickt werden können.

Quake a la ATI: Mit der Einstellung "Sketch" im Treiber verändert sich die Sichtweise dank Smartshader entscheidend. Quelle: ATI.

Neu im Treiber sind auch einstellbare Smartshader-Effekte, die dann etwa in Spielen für neue Effekte in der Ansicht sorgen. Selbst ältere Spiele sollen sich damit aufpäppeln lassen. Neben dem im Bild zu sehenden Effekt Sketch gibt es unter anderem auch noch die Effekte Schwarzweiß, Classic und invertierte Farben. Weitere Details entnehmen Sie den Release Notes. Den Download finden Sie hier. (uba)

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