Apple 64-Bit-G5: "Der schnellste PC der Welt"

Mit den drei Modellen der Power-Mac-Familie, die mit dem neuen 64-Bit-Prozessor Power PC 970 von IBM arbeiten, liefert Apple nach Worten seines CEO Steve Jobs "den schnellsten Personalcomputer der Welt".

Nicht nur mit dem Power PC 970 von IBM, der zunächst in Taktraten von 1,6 GHz, 1,8 GHz und 2 GHz (Dual-Prozessor-Maschine) zum Einsatz kommt, präsentiert sich ein neues Innenleben im Power Mac G5: Die gesamte Architektur habe man in den letzten beiden Jahren gemäß den Richtlinien für den neuen Systembus HyperTransport überarbeitet, verkündete Jobs.

Wie die MacWelt berichtet, hat der G5 einen 1-GHz-Frontside-Bus und kann bis zu 8 GByte Hauptspeicher ansprechen. AGP 8x für die Grafik und PCI-X sorgen für höhere Datendurchsatzraten, ein Punkt-zu-Punkt-System-Controller übernimmt den Transfer der Daten zwischen einzelnen Subsystemen.

Die Festplatten gehorchen dem Standard Serial-ATA und sind in den Kapazitäten von 80 GByte, 160 GByte und 160 GByte in den drei Modellen verbaut, der Arbeitsspeicher ab Werk beträgt 256 MByte und 512 MByte.

G5: Das Innenleben des neuen Power Mac.

An Schnittstellen bieten die neuen Power Macs Firewire 800 (zwei mal an der Rückseite des Gehäuses), Firewire 400 und USB 2.0 (an der Vorderseite) sowie über die Tastatur USB 1.0. Besonders für den Einsatz im Tonstudio interessant sind die optischen Audio-Ein- und Ausgänge.

Alle drei Power Macs kommen mit einem 4fach-DVD-Brenner und Mac-OS X 10.2, das noch mit 32 Bit arbeitet. Das 64-Bit-Betriebssystem Mac-OS X 10.3 (Panther), von dem Entwickler eine Preview-Version von der WWDC (Worldwide Developers Conference) mitbringen, soll erst im Laufe des Jahres erscheinen.

G5: Die Rückwand des G5 ist optisch ansprechender als der "durchlöcherte" Rücken des Vorgängers.

Die neue Systemarchitektur, die zur Zeit Taktfrequenzen bis zu zwei GHz erreicht, wird Apple nach Ansicht von Experten in die Lage versetzen, die derzeit klaffende Geschwindigkeitslücke zu aktuellen Spitzen-PCs mit Chips von Intel oder AMD zu schließen. Apple selbst verspricht, innerhalb der kommenden zwölf Monate zusammen mit IBM die Taktrate auf 3 GHz steigern zu können.

Im deutschen Apple-Store kosten die Power Macs G5 2.202 Euro, 2.550 Euro und 3.264 Euro. (MacWelt/bsc)