Anwender gefährden Sicherheit

Mehr als die Hälfte der deutschen IT-Manager sieht das größte Risiko für die Netzwerksicherheit in den Anwendern, so eine Studie von Intel. Außerdem wird der Wertbeitrag der IT zum Unternehmensergebnis nicht genügend gewürdigt.

Intel stellte eine in neun europäischen Ländern durchgeführte Studie vor, die zeigt, in welch schwierigem Umfeld IT-Manager heute handeln müssen:

  • Anwenderbedürfnissen gerecht werden

  • eine immer komplexer werdende IT-Landschaft

  • eingeschränktes Budget

  • ein oft angespanntes Verhältnis zu den Führungskräften im Unternehmen.

Zu den meistgenannten, stetig auftretenden Herausforderungen der IT-Manager zählen die Sicherheit, die Wartung der IT-Landschaft, IT-Investitionsentscheidungen und die interne Kommunikation.

Anwender sind die größte Bedrohung für die Sicherheit

Für 74 Prozent der befragten IT-Manager in Europa steht die Gewährleistung der Unternehmenssicherheit derzeit an oberster Stelle. 59 Prozent der Manager in Deutschland betrachten die Anwender als die größte Bedrohung für das Netzwerk, nur 34 Prozent sehen die Sicherheit durch Attacken von außerhalb des Unternehmens bedroht. Die Bedrohung durch Anwender wird dadurch verstärkt, dass 76 Prozent der Befragten in Deutschland die Aufklärung der Mitarbeiter über Sicherheitsrisiken als Herausforderung betrachten und 44 Prozent damit kämpfen, den privaten Gebrauch von Computern zu verhindern. Europaweit wird der Kampf gegen den privaten Gebrauch mit 56 Prozent sogar noch höher eingeordnet.