Michael Rogers

Angehender NSA-Chef verspricht mehr Offenheit

Der Anwärter auf den Chefposten beim US-Geheimdienst NSA, Michael Rogers, hat eine größere Offenheit der Spionagebehörde versprochen.

Sein Ziel sei, der Bevölkerung so gut wie möglich die Arbeit und Ziele der NSA zu erklären, sagte der Vizeadmiral am Dienstag bei einer Anhörung im Verteidigungsausschuss des Senats (PDF-Link).

Die Zentrale des US-Militärgeheimdienstes National Security Agency (NSA)
Die Zentrale des US-Militärgeheimdienstes National Security Agency (NSA)
Foto: NSA

Er wolle einen Dialog mit den Bürgern und ihren politischen Vertretern aufbauen, der sie darüber beruhige, "was wir tun und warum wir es tun". Er bezeichnete dies als erhebliche Herausforderung für Mitarbeiter in der Geheimdienst-Gemeinschaft.

Rogers war Ende Januar von US-Präsident Barack Obama für den Posten nominiert worden und muss noch vom Senat bestätigt werden. Der 53-Jährige soll auch das "Cyber Command" anführen, also das Spezialkommando der US-Streitkräfte für digitale Kriegsführung. Er würde Nachfolger von Keith Alexander, der demnächst in den Ruhestand geht. (dpa/tc)