AMDs neue Top-CPU im Test: Athlon 64 FX-57

AMD beschleunigt den neuen Athlon 64 FX-57 auf 2,80 GHz. Der Highend-Prozessor mit dem optimierten Single-Core „San Diego“ taktet deutlich höher als die Dual-Core-Modelle Athlon 64 X2. Punktet der FX-57 auch bei „Multi-threaded“-Anwendungen?

AMD nähert sich schrittweise der 3-GHz-Marke. Dem neuen Athlon 64 FX-57 spendiert der Hersteller die „üblichen 200 MHz mehr“. Damit arbeitet AMDs Single-Core-Topmodell jetzt mit 2,80 GHz. Die CPU ist der Nachfolger des Athlon 64 FX-55 mit 2,60 GHz, den AMD weiterhin anbietet.

Zusammen mit der Taktfrequenzerhöhung gibt es für den Athlon 64 FX-57 einen neuen Core mit dem Codenamen „San Diego“. Neben der 90-nm-Fertigungstechnologie erhält AMDs 2,80-GHz-Prozessor Architekturerweiterungen wie den SSE3-Befehlssatz sowie eine verbesserte Hardware-Prefetch-Logik und mehr Write Combining Buffers.

Athlon 64 FX-57: Der Socket-939-Prozessor arbeitet mit 2,8 GHz Taktfrequenz und einem 1000-MHz-HyperTransport-Bus.
Athlon 64 FX-57: Der Socket-939-Prozessor arbeitet mit 2,8 GHz Taktfrequenz und einem 1000-MHz-HyperTransport-Bus.

Der Athlon 64 FX-57 verfügt somit über einen Core, der im Prinzip in den Athlon-64-X2-Modellen doppelt vorhanden ist. Auch die „normalen“ Athlon-64-CPUs stattet AMD überwiegend mit den 90-nm-Cores „Venice“ (512 KByte L2-Cache) und „San Diego“ (1 MByte L2-Cache) aus.

Im tecCHANNEL-Test muss der neue Athlon 64 FX-57 seine Leistungsfähigkeit gegenüber den Dual-Core-Modellen unter Beweis stellen. Auch Intel besitzt mit dem neuen Pentium 4 670 und dem Pentium 4 3,73 GHz Extreme Edition adäquate Gegner im Lager der Single-Core-CPUs. Außerdem vergleichen wir den „alten“ 130-nm-Athlon-64-4000+ mit dem neuen 4000er San Diego.