AMD stellt Drittwelt-Computer ein

AMD hat die Produktion seines „Personal Internet Communicator“ (PIC) eingestellt, der als günstiger Computer für Entwicklungsländer konzipiert worden war.

Den PIC hatte AMD im Jahr im Rahmen seiner Initiative „50x15“ vorgestellt. Mit dieser hat der Chipbauer versprochen, bis zum Jahr 2015 die Hälfe der Weltbevölkerung ans Internet anzubinden. Das Gerät kostete 185 Dollar und arbeitete mit einem hoch integrierten „Geode“-Prozessor.

PIC: Der Personal Internet Communicator wurde von AMD abgekündigt. (Quelle: AMD)
PIC: Der Personal Internet Communicator wurde von AMD abgekündigt. (Quelle: AMD)

Nur leider wollte den PIC niemand haben. Dort, wo er hätte zum Einsatz kommen sollen, hatte auch praktisch niemand je davon gehört. Auf dem World Congress on Information Technology im Mai dieses Jahres wollte AMD jedem Teilnehmer einen PIC schenken – viele der Pakete blieben achtlos liegen. Der PIC hatte das gleiche Problem wie der „Simputer“ und andere vermeintliche PC-Alternativen: eine lahme CPU und keinen Bildschirm. Wirklich billig war er dann auch nicht. So hat ihn der Hersteller nun abgekündigt, wie aus einer Pflichtveröffentlichung bei der US-Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC hervorgeht. (Thomas Cloer/mje)

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