AMD kündigt Fusion-Technologie an

AMDs Fusion-Technologie soll den Prozessor und Grafikchip auf einem Siliziumplättchen integrieren. Erste Produkte mit Fusion will AMD Ende 2008 ausliefern.

Als Vorteil für die Integration des Grafikchips und Prozessors auf einem Die nennt AMD vor allem den geringeren Stromverbrauch. Als erste Fusion-Lösung will AMD einen Mobile-Chip anbieten. Der Prozessor inklusive seiner Cache-Stufen sowie der Grafikchip mit seinen Puffern sind über einen Crossbar-Switch mit dem ebenfalls integrierten Speicher-Controller verbunden. Sowohl die CPU als auch die GPU greifen somit auf einen gemeinsamen Arbeitsspeicher zurück.

Fusion-Technologie: Der Prozessor sowie die Grafikeinheit sind auf einem Siliziumplättchen integriert. Beide greifen auf einen gemeinsamen Speicher zurück.
Fusion-Technologie: Der Prozessor sowie die Grafikeinheit sind auf einem Siliziumplättchen integriert. Beide greifen auf einen gemeinsamen Speicher zurück.

Mit der Peripherie kommunizieren die Fusion-Chips weiterhin über am Crossbar-Switch angebundene HyperTransport-Schnittstellen. AMD will die Fusion-Prozessoren nach der Mobile-Lösung in weiteren Schritten auch für Desktop-PCs und Server anbieten.

Fertigungszeitplan: Noch 2006 beginnt AMD mit der Auslieferung von 65-nm-CPUs. Die Fusion-Chips fertigt AMD voraussichtlich im 45-nm-Verfahren.
Fertigungszeitplan: Noch 2006 beginnt AMD mit der Auslieferung von 65-nm-CPUs. Die Fusion-Chips fertigt AMD voraussichtlich im 45-nm-Verfahren.

Das Debüt der Fusion-Mobile-Chips plant AMD für Ende 2008 beziehungsweise Anfang 2009. Die Produktion der Fusion-Chips wird AMD seiner Prozess-Roadmap zufolge in der 45-nm-Technologie fertigen. (cvi)

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