Alle Details zum Transmeta Efficeon

Transmeta stellt auf dem Microprocessor Forum 2003 seine nächste Prozessorgeneration Efficeon vor. Mit neuer Architektur und einer integrierten Northbridge soll sie Intels Pentium M als beste Mobile-CPU ablösen.

Der Name von Transmetas neuem Hoffnungsträger wurde bereits im August 2003 bekannt gegeben: Efficeon - der Brand steht für mehr Effizienz. Die Efficeon-Prozessorfamilie soll beim Energiesparen und in der Performance für Notebooks, Tablet PCs, geräuscharme Desktops, Blade-Server und Embedded-Systeme industrieweit eine Spitzenposition einnehmen.

Efficeon: Der Transmeta-Prozessor beherrscht SSE2 und besitzt einen integrierten DDR400-SDRAM-Controller sowie ein AGP-Interface. (Quelle: Transmeta)
Efficeon: Der Transmeta-Prozessor beherrscht SSE2 und besitzt einen integrierten DDR400-SDRAM-Controller sowie ein AGP-Interface. (Quelle: Transmeta)

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die kalifornische Prozessorschmiede das Hardware-Design und die Code-Morphing-Software für den Efficeon komplett neu entwickelt. Der Nachfolger des Crusoe TM5800 soll eine 50 Prozent höhere Integer-Performance besitzen und Multimedia-Anwendungen um 80 Prozent pro Taktzyklus beschleunigen. Hierfür hat Transmeta unter anderem einen großen L2-Cache und Intels SSE2-Befehlssatz integriert. Die unter dem Modellnamen TM8000 firmierenden Efficeons werden klar gegen Intels Pentium M positioniert.

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Auf dem Microprocessor Forum 2003 gab David Ditzel, CTO und Mitbegründer von Transmeta, die Details des Efficeon bekannt. Neben Taktfrequenzen, Performance und Energieverbrauch nannte Ditzel auch Einzelheiten zu kommenden Efficeon-Generationen.