Praxis bei Anwendern

10 Thesen zum Einsatz von Big Data

Big Data nützt mehr bei der Steuerung operativer Prozesse als beim Entwickeln neuer Geschäftsmodelle. Eine von zehn Aussagen über Smart-Data-Lösungen.

Der Einsatz von Big-Data in deutschen Unternehmen steht im Zentrum des Papiers "Smart-Data-Business - 10 Thesen zur Nutzung von Big-Data-Lösungen in der Wirtschaft" vom FZI (Forschungszentrum Informatik) aus Berlin. Das FZI hat die Studie gemeinsam mit dem Business Application Research Center (BARC) und dem Bundesverband der IT-Anwender e.V. (VOICE) durchgeführt. Entscheider aus 340 Unternehmen haben sich daran beteiligt.

Laut Alexander Lenk, Leiter der Smart-Data-Begleitforschung am FZI, fördert das Bundeswirtschaftsministerium solche Lösungen innerhalb eines eigenen Programms mit rund 30 Millionen Euro. Die Politik will diesen Zukunftsmarkt für Deutschland frühzeitig erschließen, so Lenk.

Allerdings bestätigen die Befragten die Thesen des FZI nur bedingt. So lautet zum Beispiel die erste These, dass Big Data bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unterstützt. Das bestätigen zwar 48 Prozent der Studienteilnehmer. Mit 63 Prozent sehen aber deutlich mehr Entscheider den Vorteil zunächst einmal in der besseren Steuerung operativer Prozesse.